Medikamente fehlen weiterhin in bergischen Apotheken

Ob Blutdruckmittel oder Schmerzmittel – die Apotheken in beiden bergischen Kreisen haben noch immer große Probleme genug Medikamente zu bekommen. Seit dem Sommer hat sich die Lage extrem verschlechtert, heißt es von mehreren Apotheken in Rhein- und Oberberg. Mitunter fehlt in den Lagern mittlerweile die doppelte Menge an Medikamenten.

Die bergischen Apotheker sprechen von rund 100 bis 300 Medikamenten, die teilweise aufgrund von Lieferengpässen nicht vorrätig sind. Die Lage ist für Patienten und Apotheker eine Katastrophe, heißt es vom Sprecher der Apotheken im Rheinisch-Bergischen. Oft müssen die Apotheken auf alternative Medikamente zurückgreifen, das sorge für Verunsicherung bei den Kunden, heißt es aus beiden Kreisen. Hauptgrund für die Lieferengpässe sei vor allem, dass inzwischen viele Wirkstoffe im Ausland produziert werden und das von nur wenigen Herstellern. Gibt es dort Ausfälle, wirkt sich das auch auf die Lieferungen an die Apotheken aus. 

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