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Stau auf der Autobahn
Symbolbild
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Mehr als 192.000 Menschen im Bergischen pendeln zur Arbeit

Immer mehr Menschen auch bei uns im Bergischen arbeiten nicht an ihrem Wohnort und müssen deswegen pendeln. Die Landesstatistiker haben jetzt ihren sogenannten Pendleratlas für das vergangene Jahr veröffentlicht.

Veröffentlicht: Mittwoch, 16.10.2024 13:35

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Mehr als 192.000 Menschen aus dem Bergischen setzen sich jeden Tag ins Auto oder in die Bahn und verlassen ihren Wohnort, um zur Arbeit zu pendeln. Die meisten Menschen aus dem Bergischen verlassen die beiden Kreise und pendeln nach Köln, Düsseldorf, Remscheid oder Leverkusen. Aber auch innerhalb ihres Kreises pendeln einige: Menschen aus Marienheide, Nümbrecht, Reichshof, Waldbröl und Wiehl fahren zum Arbeiten in die oberbergische Kreisstadt Gummersbach. Nach Gummersbach pendeln täglich rund 23.700 Menschen, nach Bergisch Gladbach kommen sogar nochmal 4.000 mehr. Aus dem rheinisch-bergischen Odenthal verlassen die meisten Menschen ihren Wohnort für die Arbeit: Mit einer Auspendelquote von fast 85 Prozent liegt die Gemeinde NRW-weit auf Platz 3. Weniger als 1.200 Menschen bleiben in Odenthal, um zu arbeiten. Pendlerinnen und Pendler aus dem Rheinisch-Bergischen fahren oft nach Köln. Mit rund 18.000 kommen die meisten davon aus Bergisch Gladbach. Generell ist Köln der größte Pendel-Knotenpunkt in ganz NRW. Aus dem Umland kommen jeden Tag rund 362.000 Menschen für die Arbeit in die Domstadt. Wer aus dem Bergischen zur Arbeit pendelt, nimmt teilweise rund 50 Kilometer Weg in Kauf. Fast 300 Menschen aus Bergisch Gladbach und Rösrath pendeln sogar bis nach Berlin. Alle weiteren Details zum Pendleratlas 2023 gibt es hier.

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