
Mehr Belastungen im Rheinisch-Bergischen Haushalt
Auch der Rheinisch-Bergische Kreis kämpft mit den Mehrbelastungen durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg. Landrat Stephan Santelmann hat am Donnerstagabend den Haushaltsentwurf für 2023 im Kreistag eingebracht.
Veröffentlicht: Freitag, 21.10.2022 13:47
Der Kreis plant mit rund 456 Millionen Euro an Aufwendungen und fast 452 Millionen Euro an Erträgen – die Differenz von fast 4 Millionen Euro werden aus der Ausgleichsrücklage finanziert. Vor allem die Energiekrise schlägt mit Mehrkosten zu Buche: Für Gas und Strom sind 1,7 Millionen Euro mehr eingeplant, für Benzinkosten des ÖPNV sogar 2,6 Millionen Euro an Zusatzgeldern.
Die Hauptinvestitionen im Jahr 2023 entfallen auf Förderung der Jugend, Gebäudewirtschaft und den Straßenbau im Rheinisch-Bergischen.