
Mehr Erziehungsberatungen in Oberberg als in Rhein-Berg
Im Oberbergischen waren im letzten Jahr mehr Familien auf erzieherische Hilfen durch das Land angewiesen als im Vorjahr. Das geht aus den neusten Zahlen der Landesstatistiker hervor. Besonders gefragt war die Erziehungsberatung mit rund 2400 Fällen.
Veröffentlicht: Dienstag, 27.10.2020 12:37
Auch im Rheinisch-Bergischen war die Erziehungsberatung die häufigste Hilfeform, insgesamt waren hier aber weniger Familien auf die Landeshilfen angewiesen als im Vorjahr, und auch weniger als im Oberbergischen. Neben Beratungen sind auch Heimerziehung, Vollzeitpflege und Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen Teil der erzieherischen Hilfen, auf die Familien im Bergischen im letzten Jahr angewiesen waren. Meist wenden sich Eltern oder Erziehungsberechtigte direkt an die zuständigen Stellen für Hilfen, aber auch soziale Dienste, Schulen, Jugendämter oder KiTas können dazu anregen.