Mehr Müll im Bergischen

In den letzten Monaten waren im Bergischen viele Menschen im Home-Office zuhause und haben die Zeit im Lockdown für Renovierung oder Gartenarbeiten genutzt. Dadurch ist auch mehr Müll angefallen.

Beim Abfall- Sammel- und Transportverband Oberberg hat sich Corona in den Zahlen sehr deutlich bemerkbar gemacht. Vergleicht man die Monate Januar bis Mai mit denen im Vorjahr, dann sind beispielsweise 128 Tonnen mehr Restmüll angefallen, beim Sperrmüll waren es sogar 620 Tonnen. Teilweise waren die Mitarbeiter hier am Limit und mussten auch am Folgetag von Terminen nochmal raus fahren, um alles zu schaffen, so der Geschäftsführer. Es sei viel Arbeit gewesen, trotzdem habe alles geklappt. Ähnlich sieht auch das Fazit des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes aus, auch hier ist wesentlich mehr Arbeit angefallen. Inzwischen normalisiere sich aber der Betrieb und auch die Müllmengen wieder merklich. 

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