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Mehr Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdungen in Rhein-Berg
Symbolbild
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Mehr Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdungen in Rhein-Berg

Misshandlung, Vernachlässigung, sexuelle Gewalt: die Zahl der Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdung ist auch im Bergischen in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Vor allem im Rheinisch-Bergischen. Die Jugendämter hier mussten im letzten Jahr in 1135 Fällen überprüfen, ob eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Im Jahr 2014 waren es noch knapp die Hälfte an Fällen. Das geht aus veröffentlichten Zahlen der Landesstatistiker hervor.

Veröffentlicht: Montag, 26.07.2021 14:35

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Im Oberbergischen ist die Zahl der Fälle in dem Zeitraum um rund 43% gestiegen. Was auffällt, wenn man die letzten beiden Jahre miteinander vergleicht: Die Zahl der akuten Kindeswohlgefährdung in Oberberg ist anders als in Rhein-Berg etwas gesunken. In beiden Kreisen ist die Zahl aber bei der latenten Kindeswohlgefährdung weiter angestiegen. Hier konnten die Jugendämter zwar keine unmittelbare Gefahr für die Kinder feststellen, sie aber auch nicht ausschließen. Eine akute Gefährdung des Kindes wurde in Obergerg letztes Jahr in jedem 12. Fall festgestellt, in Rhein-Berg bei jedem 5. Fall.  

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