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Mehrkosten - Tarifabschluss kommt den Bergischen Kommunen teuer zu stehen
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Mehrkosten - Tarifabschluss kommt den Bergischen Kommunen teuer zu stehen

Für tausende Beschäftigte ist es eine gute Nachricht, für die Kommunen eher nicht: Der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst sorgt dafür, dass in den Bergischen Kämmereien die Taschenrechner glühen. Allein für dieses Jahr kalkuliert Gummersbach Stand jetzt mit einer Millionen Euro an Mehrkosten, Bergisch Gladbach mit 480.000 und Leichlingen mit 700.000 Euro.

Veröffentlicht: Donnerstag, 04.05.2023 04:27

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Die Beschäftigten bekommen zunächst bis Februar 2024 einen steuerfreien Inflationsausgleich von 3.000 Euro. Im Juni gibt es eine Einmalzahlung, danach 220 netto monatlich. Ab März steigen dann Gehälter. Für die kommunalen Kassen bedeutet das steigende Ausgaben in Millionenhöhe. In der Konsequenz werden einige Kommunen auf Rücklagen zurückgreifen müssen – teils sollen nicht besetzte Stellen, die Kosten etwas auffangen. Wermelskirchen will die gestiegenen Personalkosten nächstes Jahr unter anderem in die Abwassergebühren einrechnen – ob es Steuererhöhungen gibt, hängt von der Höhe der Landeszuweisungen ab, heißt es auch aus dem Gummersbacher Rathaus.

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