
Ministerin im Bergischen: Wie läuft der Wiederaufbau nach dem Hochwasser?
Gleich mehrere Kommunen im Bergischen haben am Freitag Besuch von NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach bekommen. In Odenthal und Leichlingen ging es um Schäden durch die Hochwasserkatastrophe vom Sommer.
Veröffentlicht: Freitag, 29.10.2021 14:06
Die Ministerin hat sich einen Überblick über den Wiederaufbau verschafft und wollte wissen, wo es noch hakt. Das Ministerium arbeitet aktuell an Plänen, um zukünftige Wetterextreme besser auffangen zu können.
Zukünftig soll verstärkt am Flussmanagement gearbeitet und der gesamte Flusslauf in den Blick genommen werden. Schutzmaßnahmen in Teilbereichen eines Flusses haben große Auswirkungen auf in der Nähe liegende Orte. Hier müssten die Schutzmaßnahmen ausgebaut werden.
Die Kommunen selber müssen Wiederaufbaupläne erstellen, aus denen plausibel erkennbar ist, welche Gelder aus dem Wiederaufbaufond nötig sind, sagt das Ministerium.
Infrastruktur und öffentliche Gebäude werden zu fast 100 Prozent gefördert. Für den Wiederaufbau der Kommunen und auch der privaten Haushalte stehen in NRW 12,3 Milliarden Euro zur Verfügung, die noch bis Mitte 2023 abgerufen werden können.