Anzeige
Missbrauchskomplex Wermelskirchen - Kompromiss beim Datenschutz nötig
© José Narciandi
NRW-Innenminister Herbert Reul hat sich zur Situation in den Kindesmissbrauchsfällen geäußert.
Teilen:

Missbrauchskomplex Wermelskirchen - Kompromiss beim Datenschutz nötig

Der neue Missbrauchskomplex von Wermelskirchen hat nach Angaben der Ermittler eine Dimension an Brutalität, die die anderer Komplexe übersteigt. Hauptbeschuldigter ist ein 44-Jähriger aus dem rheinisch bergischen Wermelskirchen. Im ZDF forderte NRW-Innenminister Herbert Reul aus Leichlingen in der Nacht noch mehr technologische Hilfe, mehr Befugnisse für die Polizei und rechtliche Rahmenbedingungen in Sachen Datenschutz.


Veröffentlicht: Dienstag, 31.05.2022 04:20

Anzeige

Im ZDF sagte Reul, es könne nicht sein, dass ein Ermittler sage, er habe die IP-Adresse eines Tatverdächtigen, aber er wisse nicht, wie er heiße und wo er wohne.

Der festgenommene Wermelskirchener hatte laut den Ermittlern im Internet seine Dienste als Babysitter angeboten und sich so seinen Opfern nähern können. Mit Dutzenden weiteren Männern habe er zudem kinderpornografische Bilder und Videos «unvorstellbarer Brutalität» getauscht. Die Polizei fand bei dem Mann in Tente gewaltige Datenmengen mit Millionen Bildern und Videos, 30 Terabyte Videos und Bilder wurden gesichert.

Anzeige
Anzeige
Anzeige