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Missbrauchsstudie: Erschrecken groß im Bergischen
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Missbrauchsstudie: Erschrecken groß im Bergischen

Die ersten Reaktionen aus dem Bergischen auf die gestern veröffentlichte Missbrauchs-Studie im Erzbistum Köln sind zweigeteilt. Einerseits wird der eingeschlagene Weg der Aufklärung begrüßt, andererseits ist das Erschrecken über die Vielzahl der Pflichtverletzungen groß.

Veröffentlicht: Freitag, 19.03.2021 11:01

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Das gilt auch für den Vorsitzenden des Rheinisch-Bergischen Kreis-Katholiken-Rats, Michael Heckmann. Er sieht viele weitere Beschuldigte in ihrem Amt als nicht mehr tragbar, sagte er uns im Interview:

Wenn man diese Verantwortlichkeiten jetzt kennt, dann wundert es doch sehr, dass diese sich noch berufen fühlen für Christi zu sprechen. Also, das ist schon ein Ding, das stößt einem dermaßen auf als jemand, der sich kirchlich engagiert ehrenamtlich.

Allein beim verstorbenen Kardinal Meisner belegt das juristische Gutachten 24 Pflichtverletzungen in seiner Amtszeit als Erzbischof.

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