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Modellprojekt: Mehr Behandlungszeit und kürze Wartezeiten
© Brigitte Mackscheidt
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Modellprojekt: Mehr Behandlungszeit und kürze Wartezeiten

Mehr Behandlungszeit und kürzere Wartezeiten - ein Modellprojekt der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein liefert jetzt erste Belege, wie das klappen kann: In 16 Haus- und Facharztpraxen werden seit 2025 sogenannte Physician Assistants – kurz PAs - eingesetzt. Erfolgreich, wie ein Zwischenbericht zeigt, der ab Donnerstag in Wuppertal vorgestellt wird.

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PAs sind akademisch ausgebildete Fachkräfte, die Hausärztinnen und -Ärzte bei Aufgaben wie Blut abnehmen, Hausbesuchen aber auch im Praxis-Management unterstützen.

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung hat nun rund 180 teilnehmende Patientinnen und Patienten befragt: Für 98 Prozent wurden die Erwartungen an die Behandlung durch die PAs voll erfüllt. Außerdem gaben 68 Prozent an, der PA habe sich mehr Zeit genommen als der Arzt.

Damit könnten PAs auch fürs Bergische und die Region eine echte Hilfe werden: Denn allein in Nordrhein sind derzeit mehr als 400 Hausarztstellen unbesetzt - bis 2034 scheidet mehr als ein Drittel der Hausärzte aus dem Beruf aus.

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