
Müngstener Brücke - erneut Debatte um Suizidprävention
Die Müngstener Brücke ist eines der bekanntesten Wahrzeichen des Bergischen Landes und zugleich ein Ort, der die Menschen dort seit Jahren auch besorgt. Aktuell wird erneut mehr Suizidprävention an der Brücke gefordert. Der Brückenpark-Betreiber Stefan Böhm hat einen offenen Brief geschrieben und bekommt erste Antworten.
Veröffentlicht:
Böhm richtet seinen Brief an die Oberbürgermeister der Städte Remscheid und Solingen und an die Deutsche Bahn. Die installierte Lichtschranken-Anlage reiche nicht aus, trotz der Technik habe es weitere tragische Vorfälle gegeben, vor allem in den vergangenen Wochen. Das sei auch für Augenzeugen und Besucher eine große psychische Belastung. Die Städte stehen laut eigenen Angaben im engen Austausch mit der Bahn, die die Anlage verbessern will. Sicherungsnetze seien jedoch aus Statik- und Windlastgründen nicht umsetzbar.