
Was machst Du, wenn das Mikro aus ist?
Sobald mein Nachrichtenmikro ausgeht, summe oder singe ich ALLE Radio Berg-Songs aus dem Programm mit. Teilweise werden sogar Werbeslogans von mir melodiös vertont. Die lieben Kollegen haben sich in den letzten 23 Jahren wohl oder übel dran gewöhnt. An dieser Stelle: Danke, ihr tapferen Radio Berg - Mitarbeiter, dass ihr das schon so lange aushaltet. Diese „Mitsing-Krankheit“ ist leider fester Bestandteil meiner DNA.
Des Öfteren habt aber auch ihr was davon. Nämlich dann, wenn ich mit meiner Band „Noys´R´Us“ auf den Bühnen im Bergischen stehe. Ob Stadt- und Schützenfeste, Dorfgemeinschaftsfeiern, Kneipengigs, Tanz in den Mai, Weihnachts- oder Geburtstagspartys: ein wahrlich toller Kontrast zum Nachrichten-Job.
Worüber hast Du Dich zuletzt gefreut?
Über mehrere beeindruckende Begegnungen bei diesen Auftritten. Dann wird mir nochmal bewusst, wie viele tolle Menschen hier bei uns im Bergischen leben. Da wäre zum Beispiel Maria aus Wiehl. Sie und ihren Mann habe ich zuletzt auf einem Gig in Reichshof-Berghausen kennengelernt. So viel Herzlichkeit und Begeisterung schwappten mir entgegen. Maria ist Radio Berg-Fan durch und durch. Sie drückte und herzte mich nach dem Gig. Ein Grinsebacken-Erinnerungsfoto rundete den Abend ab.
Dein Lieblingssong und warum?
„Slave to the rhythm“ von Grace Jones- aus den 80ern. Bevor ich nach dem Abitur bei Radio Berg anfing, habe ich als Schülerin in der Lindlarer Kneipe „Marionette“ gekellnert. Was war das eine geniale Zeit. Nach großen Partys spielte der DJ immer diesen Song als finalen Rausschmeißer. Die letzten Gäste verließen uns oft erst gegen 4 Uhr, und im plötzlich leeren Raum ertönte dieser spezielle, unverkennbare Sound. Gänsehaut-Alarm!