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NABU und Schafzuchtverband kritisieren Wolf-Beschluss
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NABU und Schafzuchtverband kritisieren Wolf-Beschluss

Der NABU-Oberberg reagiert mit großer Kritik auf das Vorhaben der Bundesregierung, künftig Wölfe leichter abschießen zu dürfen. Das geplante Gesetz zum Schutz von Schafen und anderen Weidetieren zeige die Unfähigkeit der Politik beim Thema Wolf, heißt es vom NABU.



Veröffentlicht: Freitag, 20.12.2019 11:06

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"Mit der heißen Nadel gestrickter, völliger Blödsinn". So bezeichnete Wolfsexperte Dietmar Birkhahn vom NABU-Oberberg den Beschluss der Bundesregierung. Insbesondere der Plan, mitunter ganze Wolfsrudel abzuschießen, stößt beim NABU auf große Kritik. Sinn mache es nur, einzelne Problemwölfe abzuschießen. Dafür müsse der Jäger aber gut ausgebildet sein und das Problemtier auch identifizieren können. Auch vom Schafzuchtverband NRW kam Kritik: Es sei frustrierend zu sehen, wie die Politik reagiert. Man habe nichts gegen den Wolf, er solle nur keine Schafe reißen, sagte Simon Darscheid vom Verband. Man wünsche sich stattdessen mehr Unterstützung im Herdenschutz. 

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