Nach dem Hochwasser ist Sascha Wandhöfer beeindruckt von der Solidarität im Bergischen

Angesichts der Hilfsbereitschaft der Menschen im Bergischen weiß Morgenmoderator Sascha, warum er das Bergische liebt...

Was für unwirkliche Tage da hinter vielen von uns im Bergischen liegen. Viele Keller sind noch lange nicht trocken. Viele Wohnungen noch unbewohnbar. Viele haben all ihr Hab und Gut verloren, von der Waschmaschine über den gefüllten Kleiderschrank bis zu den Fotoalben mit den Erinnerungen eines Lebens – und es gibt Menschen, die die Folgen des Unwetters nicht überlebt haben.

Aber, die Katastrophe hat auch gezeigt, wie sehr wir im Bergischen zusammenstehen! Ihr habt uns unfassbar viele Hilfsangebote geschickt, habt Hilfe für andere gesucht, mit angepackt, aufgeräumt, euch nicht unterkriegen lassen, seid danach noch in die Gebiete gefahren, die es noch heftiger getroffen hat, um weiterzuhelfen.

Firmen haben ihre Maschinen oder Transporter zur Verfügung gestellt, Landwirt*innen haben mit ihren Traktoren geholfen, Restaurants die Helfer*innen verpflegt, Nachbarn Stühle und Tische rausgestellt, um Orte zum Verschnaufen zu schaffen.

Ihr habt Millionen von Euro für die Fluthilfe unserer Aktion Lichtblicke gespendet oder Geld gesammelt mit zum Beispiel Ponyreiten in Waldbröl oder dem Verkauf von Holzherzen von Jens aus Wiehl.

Von Feuerwehr, THW, Müllabfuhr, Rettungskräften muss ich an dieser Stelle sicher nicht sprechen. Wir alle wissen, was die geleistet haben während und nach dem Unwetter. Trotzdem darf natürlich auch hier ein DANKE nicht fehlen.

Kurz: Wie das Bergische da zusammensteht ist fantastisch. Wow. Danke dafür, dass ihr in schweren Zeiten füreinander da seid.

So. Genug der Rührseligkeit und ich erzähle euch ja nichts Neues. Aber hey, das war beeindruckend! Und deshalb lieben wir das Bergische!

Zu kitschig? Ja, finde ich auch. Muss aber manchmal sein ;)