
Nach der Flut: Rösrath-Hoffnungsthal weiter in der Krise
Erst die Pandemie, dann das Hochwasser: Die IHK Köln macht sich Sorgen um den Rösrather Stadtteil Hoffnungsthal. Viele Ladenbesitzer haben schon die Nerven verloren, so die Kammer. Sie befürchtet Leerstände und auch, dass die Interessensgemeinschaft handlungsunfähig werden könnte.
Veröffentlicht: Donnerstag, 10.02.2022 05:34
Wenig Hoffnung in Hoffnungsthal: Nach dem Hochwasser hatten viele betroffene Einzelhändler und Gastronomen vor allem Probleme, an die staatliche Wiederaufbauhilfe zu kommen: Die Antragsstellung ist kompliziert und Sachverständige ausgebucht. Viele Ladenbesitzer haben nicht durchgehalten und endgültig zugemacht, sagt die IHK – sie befürchtet Leerstände und der Verlust schmerzt auch die IG Hoffnungsthal.
Der fehlen die Mitgliedsbeiträge und damit Geld, um den Ort mit Festen oder Aktionen zu beleben. Um die Entwicklung zu stoppen, hat die IHK mehrere Ideen: Zum Beispiel könnten kleine Museen, mehr Grün oder Kurse der Volkshochschule Hoffnungsthal attraktiver und lebendiger machen.