Nach Flut im Bergischen: Rettungskräfte werden weiter psychologisch betreut

Immer mehr Menschen im Bergischen holen sich zwei Monate nach der Hochwasserkatastrophe psychologische Hilfe. Und nicht nur die Bürgerinnen und Bürger haben mit dem Erlebten zu kämpfen, auch die Einsatzkräfte im Bergischen mussten psychologisch betreut werden und haben auch jetzt noch die Möglichkeit, Nachsorgegespräche zu führen, sagt unter anderem der Kreisbrandmeister der Feuerwehr in Rhein-Berg. 

Starkregen Feuerwehr Bergisch Gladbach
© Feuerwehr Bergisch Gladbach

Die psychosoziale Unterstützung während und nach Einsätzen wird immer wichtiger, sagt Kreisbrandmeister Weiden. Die Hilfe sei grundsätzlich bei Einsätzen nötig. Nach der Hochwasserkatastrophe habe der Bedarf aber noch zugenommen, denn auch für die Feuerwehr war es eine Extremsituation. Die Einsatzkräfte hatten sowas vorher noch nicht erlebt. Zum Beispiel die Kollegen, die in Rösrath im Einsatz waren. Dort war ein Mann in seinem eigenen Keller ertrunken. Jetzt noch werden die Einsatzkräfte angesprochen, ob sie Redebedarf haben, sagt Weiden.

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