
Nach Laserattacke: Rösrather bestreitet Tat
Er bestreitet weiter die Tat: Der 73-Jährige aus Rösrath, der mehrere Flugzeuge mit einem Laserpointer geblendet haben soll, ist am Donnerstag von der Kripo vernommen worden. Er bleibt bei seiner Aussage, dass er nichts mit den Laserattacken zu tun habe, das meldet die Polizei Rheinberg.
Veröffentlicht: Donnerstag, 02.09.2021 15:18
Es hat am Donnerstag eine umfassende Vernehmung des Verdächtigen gegeben - ohne Ergebnis. Wir haben keine weiteren Ermittlungsansätze, deshalb geht die Akte jetzt an die Staatsanwaltschaft Köln, das sagt die Polizei im Rheinisch-Bergischen.
Der 73-Jährige soll vor zwei Wochen in der Nacht einen Airbus per Laser geblendet haben. Schon in der Nacht zuvor hatten Piloten von Laserattacken berichtet. Die Polizei hatte daraufhin einen Polizeihubschrauber in die Luft geschickt, dieser wurde ebenfalls geblendet.
Mit einer hochauflösenden Spezialkamera konnte aber ermittelt werden, woher der Laserstrahl kam. So hat die Polizei den 73-Jährigen aus Rösrath ausfindig gemacht.
Er hat von Beginn an die Tat bestritten. Jetzt steht seine Aussage gegenüber der der Piloten. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen war ebenfalls kein Laserpointer gefunden worden.