
Neue Erkenntnisse nach Bombenfund in der RB 25
Er wollte Druck bei seinem Asylantrag machen: das soll das Motiv eines 21-jährigen Syrers gewesen sein, in der RB 25 auf der Fahrt von Lüdenscheid nach Engelskirchen eine nicht funktionsfähige Bombe zu platzieren. Das steht in einem Bericht des NRW-Innenministeriums an den Landtag in Düsseldorf. Die Bombe war Anfang Oktober in einem abgestellten Zug der RB 25 in Köln gefunden worden. Es handelte es sich um eine selbstgebaute, aber nicht funktionsfähige Bombe. Der 21-Jährige hat die Tat zugegeben, er war vorher strafrechtlich nicht aufgefallen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 28.10.2020 15:51
Wie das Ministerium dem Innenausschuss mitteilte, war das Paket mit Klebeband umwickelt und eine Zündschnur ragte heraus. «In dem Paket befand sich ein Explosivstoff (Schwarzpulverkügelchen/pyrotechnisches Pulver aus Silvesterraketen), zwei Knallkörper in einer Länge von etwa 2-3 cm, eine Glasfaserdämmung und beigemischte Metallkugeln, Nägel und Schrauben. Es handelte sich um eine selbstgebaute, nicht funktionsfähige Bombe», so der Bericht. Gegen den 21-Jährigen wird wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten in Tateinheit mit Vortäuschen einer Straftat ermittelt.