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Neue Erkenntnisse nach tödlichem A1-Brücken-Unfall
© R.Leverkusen
Bauteil an der A1-Rheinbrücke wird montiert
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Neue Erkenntnisse nach tödlichem A1-Brücken-Unfall

Der Arbeitsunfall an der Leverkusener A1-Rheinbrücke mit einem Toten und mehreren Verletzten ist heute eine Woche her. Die Ermittlungen zum Unglück stehen noch am Anfang. Inzwischen liegt das Obduktions-Ergebnis des 22-jährigen getöteten Arbeiters vor. Demnach gehen die Ermittler davon aus, dass er von einem Gerüst herabgestürzt ist, sagt die Kölner Staatsanwaltschaft.

Veröffentlicht: Donnerstag, 05.09.2024 11:09

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Bisher war man davon ausgegangen, dass der Arbeiter von herabstürzender Ladung erschlagen wurde. Wie es zu dem tödlichen Unfall kam, ist jetzt Gegenstand der weiteren Ermittlungen in dem Todesermittlungsverfahren, sagt die Kölner Staatsanwaltschaft. Es gehe darum, ob es Anhaltspunkte auf ein strafrechtlich relevantes Fremdverschulden gebe.

Ein Sachverständiger ist weiter im Einsatz, der die Unfallstelle begutachtet und den Hergang vor Ort rekonstruiert. Danach wird ein Gutachten erstellt. Es könnten auch noch weitere Gutachter hinzugezogen werden. Der Unfall war bei den Abriss-Arbeiten der alten Rheinbrücke passiert, an einem Baukran hatte sich die Ladung gelöst. Ein Arbeiter wurde getötet, sechs weitere zum Teil schwerstverletzt.

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