
Neue Vorwürfe gegen Erzbistum Köln und Woelki
Das Erzbistum Köln bleibt weiter in den Schlagzeilen. Der juristische Streit zwischen dem Erzbistum Köln und seiner wegen eines mitgenommenen Bürostuhls gekündigten Justiziarin geht mutmaßlich in eine neue Runde. Beide Parteien haben Berufung eingelegt. Doch auch zwei heute veröffentlichte Medienberichte rund um den Missbrauchsskandal sorgen erneut für Schlagzeilen.
Veröffentlicht: Freitag, 05.08.2022 13:46
Ein Betroffener, der als Kind von einem Priester missbraucht worden ist, verlangt laut Medienberichten offenbar mehrere hundert tausend Euro Schmerzensgeld vom Erzbistum Köln. Es wäre die erste Schmerzensgeldklage eines Betroffenen sexualisierter Gewalt gegen die Kirche als Institution, so der WDR. Auch der Kölner Stadtanzeiger berichtet von dem Fall. Und außerdem auch von einer PR-Strategie, die laut geheimen Dossiers für - so wörtlich - das "Überleben" von Kardinal Woelki im Missbrauchsskandal in Auftrag gegeben worden sein. Das Erzbistum soll bisher fast drei Millionen Euro für Berater und Medienanwälte im Missbrauchsskandal ausgegeben haben.