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Neyebach erholt sich nach Gülle-Gau
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Neyebach erholt sich nach Gülle-Gau

Vor genau zwei Jahren strömten hunderttausende Liter Gülle in einen Zulaufbach der Neyetalsperre zwischen Halver und Wipperfürth. Es war das zweite Mal, dass von einem Hof im Ortsteil Halver-Kotten ausgehend das Ökosystem des Baches fast zerstört wurde. Heute, zwei Jahre danach hat sich die Neye noch immer nicht vollständig erholt.

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Der Wupperverband beobachtet die langsame Rückkehr von Kleinstlebewesen im Bach, sie gelten als wichtige Indikatoren für die Wasserqualität.

Eine in diesem Jahr installierte Messsonde im Zulauf der Talsperre soll außerdem künftig früher warnen, wenn etwas nicht stimmt. Wichtig auch deshalb, weil die Neyetalsperre ein Baustein der regionalen Trinkwasserversorgung ist.

Der Märkische Kreis kontrolliert währenddessen den betroffenen Hof weiterhin alle zwei Wochen. Juristisch ist der Fall bis heute nicht abgeschlossen. Weder der Vorfall von 2015 noch der von 2024, heißt es aus dem Märkischen Kreis.

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