
Rund ein Drittel der neu abgeschlossenen Verträge im zweiten Quartal des vergangenen Jahres waren befristet. Zu viel - findet die Gewerkschaft. Alleine im Oberbergischen Kreis waren 34 Prozent der neuen Arbeitsverträge befristet. Von den 6.674 Neueinstellungen waren das also 2.302 Arbeitsverträge. Auch im Rheinisch-Bergischen Kreis ist die Quote hoch. Von den 4.521 Neuanstellungen waren hier 1.468 Verträge befristet. Für die NGG ist das ein Unding, da gerade Bäckereien, Metzgereien, Hotels und Restaurants fieberhaft nach neuem Personal suchen. Die Gewerkschaft fordert daher langfristige Perspektiven für die Beschäftigten - gerade, was die Verträge betrifft. Häufige Befristungen seien dagegen eine Karrierefalle, besonders für Berufseinsteiger.