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NGG: Mindestlohn wird für Kaufkraft sorgen

Der von der neuen Regierung angekündigte Mindestlohn von 12 Euro bringt für die beiden bergischen Kreise 74 Millionen Euro zusätzliche Kaufkraft. Das hat die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten ausgerechnet. Sie bezeichnet das Vorhaben als einen Meilenstein.

Veröffentlicht: Dienstag, 21.12.2021 13:15

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Laut NGG verdienen zurzeit rund 24.000 Menschen im Rheinisch-Bergischen und 23.700 im Oberbergischen weniger als 12 Euro pro Stunde. Unter ihnen sind viele Beschäftigte in Hotels, Gaststätten, Bäckereien und Fleischereien, die von dem höheren Mindestlohn profitieren.

Die NGG geht davon aus, dass sie das zusätzliche Geld nicht auf die hohe Kante legen, sondern ausgeben werden – und damit die regionale Wirtschaft stärken. Arbeitgeber kritisieren dagegen den höheren Mindestlohn: Sie bezeichnen die Pläne der Ampel-Koalition als Eingriff in die Tarifautonomie.

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