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NGG zieht traurige Bilanz zum Weltfrauentag im Gastro-Gewerbe
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NGG zieht traurige Bilanz zum Weltfrauentag im Gastro-Gewerbe

Auch bei uns im Bergischen verdienen Frauen oftmals immer noch schlechter als Männer. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit Blick auf den internationalen Frauentag am Sonntag hin.

Veröffentlicht: Samstag, 07.03.2020 07:38

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Demnach sind es im Rheinisch-Bergischen im Gastro-Gewerbe 420 Euro weniger pro Monat. Noch krasser fällt die Differenz laut NGG im Oberbergischen aus: hier haben Frauen am Monatsende sogar 720 Euro weniger im Portemonnaie. Die Gewerkschaft bezieht sich bei der Berechnung auf das durchschnittliche Monatseinkommen bei einer Vollzeit-Stelle. Sie geht davon aus, dass das Gefälle zwischen Frauen- und Männer Gehältern tatsächlich noch größer ist. Besonders problematisch sei die Situation in frauen-dominerten Berufen, wie beispielsweise dem Bäckerei-Verkauf. Die NGG fordert die Unternehmen und die Politik dazu auf, die unterschiedliche Bezahlung bei Jobs vergleichbaren Positionen zu beenden.

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