
Notdienstreform: Oberberg wartet auf Antwort
Seit Anfang des Jahres gilt die Notdienstreform fürs Oberbergische – doch der Ärger darum hat noch lange kein Ende: Nachdem der oberbergische Hausärzteverband Ende Dezember offiziell Rechtsaufsichtsbeschwerde beim Landes-Gesundheitsministerium eingelegt hat, wartet er nun auf Antwort.
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.01.2024 09:22
Die neuen Regelungen im Notdienst gelten bis dahin erst einmal weiter.
Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein spricht nach den ersten Wochenenden von einem reibungslosen Ablauf.
Für den oberbergischen Hausärzteverband ist es noch zu früh um Bilanz zu ziehen: Man habe aber eine Messenger-Plattform eingerichtet, auf der sich die Ärzte austauschen können. Der Verband sagt, dass er bei den Planungen für die Reform nicht einbezogen wurde – viele Ärzte haben deshalb Widerspruch eingelegt. Die KV weist diesen Vorwurf ausdrücklich zurück.
Mit der Reform sind unter anderem die Fahrdienste für den ärztlichen Notdienst radikal eingestampft worden. Das Ministerium wird die Beschwerde nun genau unter die Lupe nehmen und voraussichtlich im Februar über sie entscheiden.