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Nümbrecht: Pläne für Flüchtlingseinrichtung vom Tisch
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Nümbrecht: Pläne für Flüchtlingseinrichtung vom Tisch

Es ist eine Nachricht, die vermutlich ein ganzes Dorf aufatmen lässt: Die Pläne für eine große Flüchtlingseinrichtung in Nümbrecht-Marienberghausen sind vom Tisch. Das hat Bürgermeister Redenius jetzt mitgeteilt: Nach einem Gespräch mit der Bezirksregierung am Montag hat er am Dienstag die Reißleine gezogen und den Plänen eine Absage erteilt. Die Bezirksregierung respektiert diesen Wunsch.

Veröffentlicht: Mittwoch, 20.12.2023 04:58

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Es klingt ein wenig nach Kommunikationsproblem: Der Bürgermeister war zuletzt davon ausgegangen, dass auf dem Grundstück an der L 350 eine Erstaufnahme-Einrichtung entstehen soll. Mit Platz für 400 bis 500 Geflüchtete.

Im Gespräch mit der Bezirksregierung hat sich dann aber gezeigt, dass eine Zentrale Unterbringungseinrichtung geplant ist. Also eine Einrichtung, in der Geflüchtete bis zu zwei Jahre bleiben können. Das kann er nicht unterstützen, sagt der Bürgermeister.

Unter anderem, weil Marienberghausen selbst gerade einmal 500 Einwohner hat, aber auch weil es weder eine geeignete Verkehrsanbindung noch soziale Infrastruktur in der Nähe gibt. 

Eine Interessen-Gemeinschaft hatte eine Petition gestartet und für Donnerstag war eine Demo angesetzt. Auch die Initiatoren hatten vor allem mit Blick auf die mögliche Integration der Geflüchteten an dieser Stelle große Bedenken.

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