
Nur ein bergischer Bewerber im Rahmen der Landarztquote zum Studium zugelassen
Der Ärztemangel stellt viele Kommunen aus dem Bergischen vor eine große Herausforderung. Helfen soll die in diesem Jahr neu eingeführte Landarztquote. Ziel ist, dass sich auch Menschen mit einem schlechteren Abischnitt für ein Medizinstudium bewerben können.
Veröffentlicht: Mittwoch, 18.12.2019 05:35
Landesweit standen für dieses Wintersemester 145 Plätze zur Verfügung. Alleine aus dem Rheinisch Bergischen sind insgesamt 22 Bewerbungen eingegangen, aus dem Oberbergischen waren es 23. Zugelassen wurde jedoch nur ein einziger Bewerber, und zwar aus dem Oberbergischen. NRW weit gab es über 1300 Bewerber für die 145 zur Verfügung stehenden Studienplätze.
Trotzdem begrüßt die Kassenärztliche Vereinigung die Landarztquote. Sie sei ein wichtiger Baustein von vielen, so ein Sprecher. Neben der Landarztquote hofft die KV auch, dass künftig die Kapazitäten an den Universitäten erhöht werden und hier auch ein größerer Fokus auf die Allgemeinmedizin gelegt wird. Denn zu häufig würden sich Medizinstudenten in einer Fachrichtung spezialisieren, so dass sie nach ihrem Studium nicht als Hausarzt arbeiten.