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Obdachlose brauchen Hilfe besonders im Winter
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Obdachlose brauchen Hilfe besonders im Winter

Einige Hundert Obdachlose gibt es auch hier bei uns im Bergischen. Im bevorstehenden Winter sind sie auf Hilfe angewiesen, denn eine Übernachtung draußen bei Eiseskälte kann den Tod bedeuten.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.11.2021 16:03

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Im Rheinischen Bergischen hilft der "Kältebus". Im Oberbergischen die Wohnhilfen Oberberg der Diakonie Michaelshoven. Sie bitten um Mithilfe der Bürger*innen, wenn diese einen gefährdeten Menschen auf der Straße beobachten. Auch können Bürger*innen mit einer Spende wohnungslose Menschen in der kalten Jahreszeit unterstützen. 

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Auch in ländlichen Regionen leben Menschen auf der Straße. Hier sind Hilfen lebensnotwendig. Die Mitarbeitenden der Wohnhilfen Oberberg sind für jeden Hinweis auf wohnungslose Menschen dankbar. „Man erkennt wohnungslose Menschen häufig daran, dass sie mehrere Taschen, Rucksäcke oder einen Schlafsack mit sich führen. Auch auf Menschen, die an Hauseingängen, am Bahnhof oder an Bushaltestellen schlafen, sollte man aufmerksam werden“, erklärt Wilfried Fenner, Leiter Regionalteam Mitte. Das Gleiche gelte auch für Personen, die man draußen regelmäßig antrifft, die immer wieder im Freien sitzen und sich den ganzen Tag dort aufhalten. In solchen Fällen sollten Bürger:innen in den Beratungsbüros in Wipperfürth, Waldbröl und Gummersbach anrufen oder eine Mail an diese schreiben. Die Mitarbeitenden nehmen den Fall auf und prüfen, was im konkreten Fall so schnell wie möglich getan werden kann.

Außerhalb der Öffnungszeiten der Wohnhilfen kann die Polizei oder das Ordnungsamt verständigt werden. „Das ist insbesondere an kalten Tagen und frostigen Nächten sehr wichtig. Es gibt eine Verpflichtung der Unterbringung, wenn Gefahr für Leib und Leben besteht“, ergänzt Wilfried Fenner. 

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Aufruf zu Spenden

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Menschen, die sich dazu entscheiden, in keiner Notunterkunft zu übernachten, erhalten durch das Team der Wohnhilfen Oberberg wintertaugliche Ausrüstung, unter anderem einen Schlafsack, Isomatte und Winterkleidung. Hierfür ist das Team auf Geldspenden angewiesen. Spenden sind über den Förderverein der Freunde der Wohnhilfen Oberberg möglich: Kontonummer DE 73 3705 0299 0342 0027 66 Verwendungszweck: Winternothilfe Oberberg

Außerdem können Bürger*innen guterhaltene Smartphones in den Geschäftsstellen der Wohnhilfen Oberberg abgeben oder per Post zusenden. Diese werden für das Projekt „Digitale Teilhabe für wohnungslose Menschen“ genutzt. 

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Im Rheinisch-Bergischen fährt der "Kältebus"

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Der Verein “Die Platte e.V.” ist bereits seit mehr als 2 Jahren im Stadtgebiet aktiv. Er bietet Hilfe für Obdachlose und hilfsbedürftige Menschen. Der Kältebus fährt dort feste Stationen an und verteilt warmes Essen und warme Kleidung. Das Angebot werde sehr gut angenommen, so eine Sprecherin.

Der Verein freut sich über Spenden: Für Infos dazu hier klicken.

Spendenannahmen finden zu den Geschäftszeiten statt, möglichst mit vorheriger telefonischer Absprache ob die Dinge wirklich gebraucht werden. 

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Telefonnummern der Wohnhilfen Oberberg

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Innerhalb der Geschäftszeiten können Sie die Wohnhilfen Oberberg anrufen:

Nordkreis mit den Kommunen Radevormwald, Wipperfürth, Hückeswagen und Lindlar 02267- 655775 0.
Kreismitte mit den Kommunen Gummersbach, Bergneustadt, Marienheide und Engelkirchen 02261- 96906 0.
Kreissüden mit den Kommunen Waldbröl, Nümbrecht, Wiehl, Morsbach und Reichshof 02291-808500.

Außerhalb der Geschäftszeiten informieren Sie die nächste Polizeidienststelle unter der 110. Diese kümmern sich mit dem zuständigen Ordnungsamt um eine kurzfristige Unterkunft in einer sogenannten Notunterkunft.

Alarmieren Sie bei akuter gesundheitlicher Gefährdung den Rettungsdienst unter der 112.

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