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Oberberg: Die Notdienst-Reform kommt

Die Notdienst-Reform im Oberbergischen tritt wie geplant am 1. Januar in Kraft. Trotz massivem Protest vom Oberbergischen Hausärzte-Verband. Das hat uns die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein auf Anfrage mitgeteilt. Damit werden zum einen die Notdienst-Praxen in Wipperfürth und Waldbröl tageweise nicht mehr besetzt und es gelten neue Regelungen für den Fahrdienst.

Veröffentlicht: Freitag, 29.12.2023 12:34

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Mit der Reform werden aus aktuell noch drei Fahr-Bezirken für den ärztlichen Notdienst tagsüber zwei und nachts sogar nur noch einer. Heißt: Ein Arzt ist dann allein für den gesamten Kreis zuständig. Der Oberbergische Hausärzte-Verband wehrt sich gegen dieses Vorhaben: Bisher haben 35 Ärzte schriftlich Widerspruch eingelegt. Da die KV diese zurückgewiesen hat, hat der Verband jetzt Rechtsaufsichts-Beschwerde beim Landes-Gesundheits-Ministerium eingelegt. Der Verband kritisiert unter anderem, bei den Planungen der Reform nicht einbezogen worden zu sein. Diesen Vorwurf weist die KV zurück: viele örtliche Ärzte hätten den Prozess begleitet. Im Januar ist ein persönliches Treffen von KV und Landrat Hagt geplant, bei dem es um die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im Kreis gehen soll. 

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