
Oberberg: Für Hunde tödliches Aujeszky-Virus nachgewiesen
Bei oberbergischen Hundehalterinnen und –Haltern sowie der Jägerschaft ist aktuell erhöhte Aufmerksamkeit gefragt: Grund ist ein nachgewiesener Fall des Aujeszky-Virus bei einem erlegten Wildschwein in Engelskirchen-Kaltenbach. Dabei handelt es sich um ein Virus, das für den Menschen ungefährlich ist, bei Hunden allerdings immer tödlich verläuft.
Veröffentlicht: Mittwoch, 16.10.2024 04:23
Daher sollten alle Herrchen und Frauchen besondere Vorsicht walten und ihre Tiere an der Leine lassen, sagt der Oberbergische Kreis: Jeglicher Kontakt zwischen Hunden und Wildschweinen muss unterbunden werden. Auch tote Wildschweine können das Virus übertragen – dementsprechend sollte auch kein rohes Wildschweinfleisch verfüttert werden.
Beim Aujeszky-Virus handelt es sich nicht um eine Seuche. Die Wildschweine sind latent infiziert. Heißt: das Schwein ist vereinfacht gesagt oft nur Träger des Virus – die Krankheit verläuft bei ihnen oft unauffällig. Sie ist bei Wildschweinen bundesweit verbreitet, im Oberbergischen ist sie zuletzt im Jahr 2022 nachgewiesen worden.