
Oberberg: Keine härteren Maßnahmen beschlossen
Trotz einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 wird es in Oberberg keine weiteren und damit schärferen Corona-Maßnahmen geben. Das hat der Kreis jetzt mitgeteilt. Er begründet das unter anderem mit dem harten Lockdown, der ab Mittwoch gilt.
Veröffentlicht: Dienstag, 15.12.2020 15:09
Darum habe man sich mit dem NRW-Gesundheitsministerium darauf geeinigt, es bei einer strengen Überwachung der Maßnahmen zu belassen. Der Krisenstab hat seit heute Mittag getagt – und sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, sagte uns ein Kreissprecher. Es wurde genau abgewogen, welche Maßnahmen wie wahrscheinlich Wirkung zeigen könnten. Im Frühjahr konnte man noch genau festmachen, wo das große Problem lag – da waren es die unterschiedlichsten größeren Zusammenkünfte. Jetzt sei das Problem, dass Corona „gefühlt überall“ ist.
In der Sitzung im Fokus standen vor allem die Pflegeheime: Sie sollen Personal, Bewohner und Besucher künftig noch intensiver testen. Insgesamt meldet Oberberg heute 132 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle. In beiden Fällen sind Senioren verstorben. In Rhein-Berg geben die Zahlen heute Grund zur Hoffnung: Es gibt lediglich 21 neue Fälle. Die Inzidenzen liegen bei 203,6 im Oberbergischen und 177,2 im Rheinisch-Bergischen.