
Oberberg: Kreis zieht Bilanz für Oberberg FAIRsorgt
Wird das vielfach ausgezeichnete Oberbergische Gesundheits-Projekt Oberberg FAIRsorgt fortgeführt? Nachdem das Pflege-Konzept jetzt ein Jahr erfolgreich in der Praxis an Patienten umgesetzt worden ist, hat der Kreis gemeinsam mit der Uni Köln eine äußerst positive Bilanz gezogen.
Veröffentlicht: Freitag, 01.03.2024 15:00
Die Patienten sind dankbar, die Pflegerinnen haben deutlich weniger Zeitdruck, das Projekt ist laut Uni Köln auch wirtschaftlich tragfähig. Jetzt arbeitet der Kreis daran Krankenkassen und Behörden zu überzeugen, Oberberg FAIRsorgt auch in Zukunft mit zu finanzieren. Projekt-Leiterin Jessica Möltgen hofft weiter auf Unterstützung.
Meine Hoffnung, dass das Projekt weiterlebt und fortgeführt wird, ist sehr groß. Die Patienten und Patientinnen benötigen das und diejenigen, die an der Versorgung beteiligt sind, sehen, dass es einen Mehrwert bringt. Nicht nur ich hab da 150 Prozent Herzblut drin sondern auch die Fall-Manangerin und jeder, der sozusagen am Patienten arbeitet. Ich denke mal mit so vereinten Kräften sollte das unter einem guten Stern stehen.
Die angekündigten Fördermittel für eine Gesundheits-Region NRW sind vom Land noch nicht ausgeschrieben, damit kann Oberberg FAIRsorgt aktuell also noch nicht planen. Im Mittelpunkt von Oberberg FAIRsorgt steht eine technische Plattform auf die Patient, Arzt, Pflegedienste und Co. jederzeit Zugriff haben und zum Beispiel alle Blutdruck-Daten des Patienten zu Hause sehen können.