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Oberberg: Kritik nach erneutem Gülleunfall
© Volker Leipzig, NABU
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Oberberg: Kritik nach erneutem Gülleunfall

Der Oberbergische Kreis ist stinkig – im wahrsten Sinne des Wortes: Es geht um den Gülle-Unfall in der Neye bei Wipperfürth vor rund anderthalb Wochen. Mehrere hunderttausend Liter Gülle sind vom Hof eines Landwirts aus in den Fluss geströmt. In der jüngsten Sitzung des Kreis-Umweltausschusses ist deshalb Kritik am Märkischen Kreis laut geworden. Denn: es war nicht der erste Vorfall im Zusammenhang mit diesem Betrieb.

Veröffentlicht: Dienstag, 17.09.2024 14:52

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Im März 2015 waren schon einmal 1,7 Millionen Liter Gülle vom Hof im Märkischen Kreis in die Neyetalsperre geraten und hatten zur größten Umweltkatastrophe der oberbergischen Nachkriegszeit geführt. Die Mitglieder des oberbergischen Umweltausschusses erheben deshalb Vorwürfe gegen den Nachbarkreis: es ist die Rede von einer mangelnden Überprüfung des Betriebs in Halver-Kotten.

Am zehnten Oktober soll laut Beschluss nun ein Vertreter aus dem Kreis im oberbergischen Kreisausschuss nun Stellung zur neuerlichen Umweltkatastrophe nehmen. Eine Antwort auf diese Einladung gibt es noch nicht – auch die Ergebnisse diverser Probenentnahmen zur Neyetalsperre stehen weiterhin aus. Sie werden zum Ende der Woche erwartet.  



 

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