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Oberberg: Mehr Kinder akut in Gefahr
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Oberberg: Mehr Kinder akut in Gefahr

Psychische und physische Gewalt und Vernachlässigung. Das haben im letzten Jahr nicht nur NRWweit sondern auch bei uns im Bergischen mehr Kinder erlebt, als noch 2020. Das ergibt sich aus den aktuellsten Zahlen der Landesstatistiker. Insgesamt wurde allein in Oberberg 665 Verdachts-Fällen nachgegangen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 03.08.2022 04:17

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Die gute Nachricht: in mehr als 260 Fällen war der Verdacht unbegründet. In über 230 gab es zwar keine Kindeswohlgefährdung, aber Hilfebedarf. Die Kehrseite: in insgesamt 85 Fällen waren laut Einschätzung des Jugendamtes Kinder akut in Gefahr. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 33 Fälle mehr.

Noch deutlicher ist die Zahl der Fälle gestiegen, bei den von einer „latenten“ Gefährdung die Rede ist: Sie ist auf über 100 geklettert.

Für den Rheinisch-Bergischen Kreis liegen zwar ebenfalls Zahlen vor, nach Angaben der Statistiker sind die allerdings nicht aussagekräftig. Sie vermuten, dass es sich wohl um eine Untererfassung handelt – also deutlich weniger Fälle, als es eigentlich gegeben hat. 

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