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Oberberg: Photovoltaik-Leitfaden vorgestellt

Felder voll mit Photovoltaikanlagen: Städten und Gemeinden im Bergischen liegen Anfragen von Energieversorgern vor für solche großen Anlagen. Doch wieviel Platz sollen sie im Bergischen zukünftig einnehmen?

Veröffentlicht: Dienstag, 27.02.2024 05:41

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Der Oberbergische Kreis hat jetzt einen Leitfaden für die Bestimmung solcher Flächen herausgegeben. Kommunen haben selbst am Leitfaden für die Energiewende mitgearbeitet, und auch Landwirtschafts- und Umwelt-Verbände.

Es wird in erster Linie empfohlen, wo solche Flächen nicht entstehen sollen, weil diese schützenswert sind: Wald, ökologisch und landwirtschaftlich "wertvolle" Flächen. Frank Herhaus, zuständig beim Kreis, spricht von groben Planungen, die die Oberbergische Kultur-Landschaft nicht verschandeln sollen:

15 Hektar, die jede Kommune leisten müsste, das ist aus meiner Sicht durchaus noch ein überschaubarer Wert. Von daher glaube ich kann man von Verhunzung der Kulturlandschaft noch nicht sprechen.

Herhaus rechnet mit relativ schnellem Start von Genehmigungs-Verfahren.

Franz Bellinghausen von der Kreisbauernschaft Oberberg setzt in erster Linie weiter auf Schutz von landwirtschaftlichen Flächen und auf alternative Möglichkeiten:

Alternativen sind nach wie vor Dachflächen. Wenn man in die Gewerbegebiete guckt, da sind große Hallen, wo keinerlei PV-Anlagen drauf liegen. Das ist erste Priorität.

Auch Supermarkt-Parkplätze könnten überdacht werden und für Photovoltaik genutzt werden, so Bellinghausen. Diese Alternativen stehen auch im Leitfaden. 

Der Leitfaden sollen den Kommunen für ihre Bebauungs-Pläne als Hilfe dienen. Die Städte und Gemeinden sind die Entscheidungsträger für mögliche Photovoltaik-Freiflächen. 


 

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