
Oberberg: Tafeln leiden unter Spritpreisen
Die hohen Spritpreise reißen bei den oberbergischen Tafeln ein größeres Loch ins Budget. Besonders die Tafeln, die im ländlichen Bereich für die Warenabholung viele Kilometer fahren müssen, spüren aktuell die explodierten Spritpreise.
Veröffentlicht: Donnerstag, 24.03.2022 05:20
Die Tafel Oberberg zum Beispiel hat vier Fahrzeuge im Einsatz und ist regelmäßig in mehreren Kommunen unterwegs. "Da kommt einiges an Mehrkosten zusammen", sagt der Vorsitzende der Tafel. "Da hilft nur umorganisieren", sagt auch die Tafel Oberberg SÜD und beschränkt Fahrten auf das Nötigste.
Bei den Tafeln in der Stadt, wie zum Beispiel in Gladbach, machen sich die gestiegenen Kraftstoffpreise hingegen nicht wirklich bemerkbar, dafür wird zu wenig gefahren. Außerdem kann die Tafel in Gladbach derzeit noch keinen höheren Andrang durch Geflüchtete aus der Ukraine feststellen.
Anders die Situation im Oberbergischen- hier haben sich allein bei der Tafel Oberberg für kommenden Montag sieben weitere ukrainische Familien mit Kindern angemeldet, die Lebensmittelspenden abholen möchten.
ALLE Tafeln spüren hingegen die generelle Erhöhung der Energiepreise, zudem gibt es heutzutage immer weniger Spenden aus den Supermärkten und insgesamt mehr Hilfesuchende in Zeiten steigender Warenpreise.