Oberberg: Test-Option statt Notbremse

Testen statt schließen. Das gilt ab Montag im Oberbergischen. Die Inzidenz liegt weiter deutlich über 100, statt für die Notbremse mit weiteren Beschränkungen hat sich der Kreis aber für die sogenannte „Test-Option“ entschieden: damit bleibt es bei den zuletzt erlaubten Öffnungen. Um die zu nutzen braucht es einen tagesaktuellen negativen Schnelltest.

© Dirk Hartmann

Über den kompletten Kreis verteilt gibt es mittlerweile 104 zugelassene Teststellen. Das sind genug um vom Land das Go für die Test-Option zu bekommen. Wichtig dabei: Selbsttests gelten nicht als Eintrittskarte, sondern nur die Bescheinigung einer zugelassenen Teststelle. Getestet wird unter anderem in Apotheken oder Arztpraxen. Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder, die noch nicht im schulpflichtigen Alter sind.

Der Kreis begründet seine Entscheidung auch damit, dass der Schwerpunkt der Ansteckungen zuletzt nicht im Handel oder ähnlichen Bereichen lag. Nötig ist der negative Test ab Montag unter anderem fürs Shoppen, Museumsbesuche oder auch den Besuch im Reisebüro. Die weiteren bisher geltenden Regeln wie die schärferen Kontaktbeschränkungen bleiben bis einschließlich 11. April weiter bestehen.

Regeln in Nachbarkreisen und Kommunen

Im Rheinisch-Bergischen bleibt vorerst alles wie gehabt: Wegen einer niedrigeren Inzidenz steht die Frage Notbremse oder Test-Option hier noch nicht zur Debatte. Anders sieht es in Köln aus: hier gelten ab Montag wieder strengere regeln. Unter anderem Wuppertal und Solingen haben hingegen ebenfalls grünes Licht für die Test-Option bekommen.

Alle Infos und Teststellen in Oberberg

Hier gibt es alle Infos rund um die Test-Option.

Hier findet ihr alle zugelassenen Teststationen im Kreis.

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