
Oberberg: Vereinbarung über "Wald der Zukunft"
Schnell nachwachsendes Holz für den Markt oder langlebige Bäume für ein stabiles Ökosystem? Im Oberbergischen Kreis ist es jetzt gelungen, die Interessen von Waldbesitzern, Forstwirtschaftern und Naturschützern unter einen Hut zu bringen. Sie haben am Mittwoch eine gemeinsame Zielvereinbarung unterschrieben.
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.05.2022 14:19
Demnach sollen zum einen schnell wachsende, aber widerstandsfähigen Nadelbäume wie zum Beispiel die Douglasie für den Holzmarkt angepflanzt werden. Es soll aber auch mehr langsam wachsende, klimaresistente Laubbäume geben. Außerdem soll es mehr Flächen geben, wo der Wald wild nachwachsen kann.
Bis sich Holz aus dem oberbergischen Wald wieder erfolgreich vermarkten lässt, wird es voraussichtlich 60 Jahre dauern. Weil der Anteil der Fichtenwälder im Oberbergischen besonders hoch war, haben die Extermwetterlagen und die Borkenkäferplage dort extrem große Schäden angerichtet. Die Details der Vereinbarung findet ihr hier.