
Es kann zu Fieber, aber auch zu Hirnhautentzündungen oder Lähmungen führen. Das Robert-Koch-Institut hat Solingen zum ersten FSME-Risikogebiet in NRW erklärt. Für den Oberbergische Kreis empfiehlt das RKI nach einem Einzelfall eine besonders sorgfältige Überwachung.
Infektionen mit dem FSME-Virus passieren vor allem im Frühjahr und Sommer. Medikamente gegen die Erkrankung gibt es nicht, aber eine wirksame Impfung.
Für Solingen gilt mittlerweile eine offizielle Impf-Empfehlung des Robert-Koch-Instituts – demnach sollten sich nicht nur alle Einwohner, sondern auch Touristen und Berufspendler impfen lassen.
Für das Oberbergische besteht eine Impf-Empfehlung bislang nur für bestimmte Berufsgruppen wie zum Beispiel Förster und Waldarbeiter.
Aus dem Rheinisch-Bergischen wurden bislang keine FSME-Infektionen gemeldet.
Grundsätzlich sollte man sich aber überall vor Zeckenbissen schützen, weil die Tiere auch andere Krankheiten wie etwa Borreliose übertragen können. Dagegen gibt es keine Impfung.