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Oberberger Hausärzte: Protest gegen geplantes Spargesetz
© Brigitte Mackscheidt
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Oberberger Hausärzte: Protest gegen geplantes Spargesetz

Weniger Termine, kürzere Sprechstunden und im schlimmsten Fall Praxen, die ganz aufgeben: Der Oberbergische Hausärztinnen- und Hausärzteverband warnt vor spürbaren Folgen des geplanten Spargesetzes im Gesundheitswesen.

Veröffentlicht: Freitag, 29.05.2026 14:39

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Im Fokus steht das geplante Beitragssatzstabilisierungsgesetz – das gefährde die hausärztliche Versorgung gerade im ländlichen Oberbergischen deutlich.

Die Sparmaßnahmen haben die Qualität einer Abrissbirne, die den Praxen den Boden wegreißt, sagt der Oberberger Hausärztesprecher Ralph Krolewski. Den Hausarztpraxen sollen Honorarverluste von drei bis fünf Prozent drohen. Der Verband sagt, allein in Nordrhein sind in den Praxen damit 13 Prozent weniger Behandlungsfälle finanziert. Mit Auswirkungen für Patientinnen und Patienten: Denn die Kürzungen gefährden die Versorgung direkt vor Ort, sagt Krolewski.

Der Oberbergische Verband ruft deshalb Ärzte, Patienten und die Bevölkerung dazu auf, Bundestagsabgeordnete anzuschreiben und sich an Protestaktionen unter dem Motto „Hausarztpraxen retten!“ zu beteiligen. Man hoffe noch auf Einsicht bei den parlamentarischen Beratungen zum Gesetzesentwurf, sagt der Verband.

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