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Impfung
Symbolbild
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Oberbergischer Kreis - pro Masern-Impfpflicht

Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises hält eine Masern-Impfpflicht für einen guten Weg im Kampf gegen die Virusinfektion. Das hat ein Sprecher des Kreises auf Radio Berg-Anfrage gesagt. Die große Koalition prüft im Bundestag aktuell eine mögliche Einführung einer generellen Impfpflicht.

Veröffentlicht: Montag, 25.03.2019 14:44

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Zuletzt hatte es in mehreren Regionen in Deutschland wieder einige Masernerkrankungen gegeben - auch bei uns im Oberbergischen Kreis. Einige alte Masernfälle sind überstanden, es kommen aber trotzdem immer wieder neue hinzu. Damit bleibt die Zahl der Masernpatienten im Oberbergischen nach wie vor konstant bei um die 20.

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Durchimpfungsrate von 95% wünschenswert

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Das oberbergische Gesundheitsamt wünscht sich eine Durchimpfungsrate von 95% - erst dann könne man von einer so genannten Herdenimmunität ausgehen, so dass alle geschützt werden. Die Impfpflicht wäre ein möglicher Weg dieses Ziel zu erreichen, sagte ein Sprecher. 

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Aktuell vor allem unter 1-Jährige neu an Masern erkrankt

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Aktuell machen dem Oberbergischen Kreis vor allem die neu hinzugekommenen Masernerkrankungen Bauchschmerzen, so ein Sprecher des Kreises. Die Krankheit würde gerade vor allem bei unter 1-Jährigen auftreten. Das Kreisgesundheitsamt geht davon aus, dass sie sich wahrscheinlich in der Arztpraxis angesteckt haben. Deswegen sollten auch Grippe-Patienten vorsichtig sein, wenn sie in den Praxen warten. Vor allem Eltern mit Kleinkindern sollten Wartezimmer eher meiden. 

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