
Öffentliche Schulden im Bergischen gestiegen
Die öffentlichen Schulden der bergischen Kommunen und der beiden Kreise sind im vergangenen Jahr spürbar gestiegen. Das ergibt sich aus den Zahlen des Landesamts für Statistik. Das Oberbergische steht dabei deutlich tiefer in der Kreide als das Rheinisch-Bergische.
Veröffentlicht: Donnerstag, 24.06.2021 14:01
Im Oberbergischen ist die Pro-Kopf-Verschuldung um 3,7 Prozent auf über 4.100 Euro angestiegen. Im Rheinisch-Bergischen liegt sie bei knapp 2.800 Euro, das ist ein Plus von 1,4 Prozent. Die negativen Spitzenplätze belegen Nümbrecht, Engelskirchen, Waldbröl und Overath. Für eine schwarze Null müsste hier jeder Einwohner jeweils über 5.000 Euro auf das Konto seiner Kommune überweisen. In Kürten und Leichlingen wären es nur rund 1.200 Euro. Insgesamt belaufen sich die Schulden der bergischen Kommunen und der beiden Kreise zusammen auf fast zwei Milliarden Euro. Die Corona-Pandemie spielt dabei bislang laut des Landesamts nur eine kleine Rolle – Grund dafür sind die Ausgleichszahlungen von Bund und Land.