Olympia: Steinacker achte im Diskuswerfen

Marike Steinacker aus Wermelskirchen hat im Diskus-Finale von Tokio den hervorragenden achten Platz belegt. In einem schwierigen, von Regen unterbrochenem Wettkampf, kam die 29jährige auf 62,02 Meter.

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Damit hat Steinacker ihr Ziel im Olympischen Finale der besten zwölf Diskus-Werferinnen der Welt erreicht, auch wenn sie nicht an ihre persönliche Bestleistung von 64,03 Meter (damit wäre sie im Finale fünfte geworden) herangekommen ist. Die Dabringhauserin warf den Diskus auf 62,02 Meter, zweimal noch knapp über 60 Meter, bei drei ungültigen Versuchen.

Das Finale erreicht hatte Steinacker in der Qualifikation souverän mit 63,22 Metern (damit wäre sie im Finale siebte geworden). Es sind die ersten Olympischen Spiele für die 29jährige Leichtathletin vom TSV Bayer 04 Leverkusen.

Ihre Trainingspartnerin Kristin Pudenz gewann mit 66,72 Metern sensationell Silber und holte damit das erste Edelmetall für die Deutschen Leichtathleten in Tokio. Gold ging mit 68,98 Metern an die US-Amerikanerin Valarie Allman.

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