
Omikron: Kontaktnachverfolgung priorisiert - RBK am Limit
Die niedrigste Corona-Inzidenz in NRW: Das hat der Rheinisch-Bergische Kreis an diesem Donnerstag. Das ist aber kein Grund zur Freude, denn die Zahlen stimmen einfach nicht. Seit Tagen kommt das Gesundheitsamt mit den Meldungen nicht mehr hinterher.
Veröffentlicht: Donnerstag, 03.02.2022 05:37
Um die Gesundheitsämter in der Omikronwelle zu entlasten und verstärkt die gefährdeten Gruppen im Fokus zu haben, ändern sich nun landesweit die Vorgaben für die Kontaktnachverfolgung. Der Rheinisch-Bergische Kreis hat wegen der massiven Überlastung des Lagezentrums schon im Vorfeld nach der neuen Regelung gearbeitet.
Demnach werden ab sofort bei einem Infektionsfall DIE Menschen priorisiert kontaktiert, die Bezug zu vulnerablen Gruppen haben, also zum Krankenhaus, oder der Pflege zum Beispiel. So sollen die Gesundheitsämter entlastet werden.
Besonders das Rheinisch-Bergische war zuletzt aufgrund vieler Krankheitsfälle im Lagezentrum und parallel explodierender Fallzahlen mit den Meldungen nicht mehr hinterhergekommen. Die veröffentlichen Inzidenzen sind daher im Moment nicht aussagekräftig und geben nicht die reale Infektionslage im Kreis wieder.
Kreissprecherin Birgit Bär geht aber davon aus schon in einigen Tagen wieder verlässliche Daten veröffentlichen zu können.