OP-Roboter für 1,5 Millionen

Operationen im Bauchraum ohne große Wunden: Das macht der neue Da Vinci OP-Roboter im Evangelischen Krankenhaus in Bergisch Gladbach möglich. Als erste Klinik im Rheinisch-Bergischen hat das Evangelische Krankenhaus in Bergisch Gladbach jetzt einen sogenannten "Da Vinci" OP-Roboter. Damit sind exakte Operationen auf engstem Raum möglich.

© Sandra Rose, Radio Berg

An einer Konsole bekommt der Arzt ein vergrößertes 3D-Bild der Eingriffsstelle und steuert die feinen Instrumente des Roboters mit seinen Händen. Der Roboter ist quasi die Armverlängerung des Chirurgen, nur dass die Roboter-Arme winzig klein sind und ganz präzise und zitterfrei arbeiten. Chefarzt der Frauenklinik Christian Rudlowski sieht im Da Vinci-Roboter eine enorme Verbesserung in der OP-Qualität. Durch gewebeschonende Eingriffe können die Nachwirkungen von Operationen gering gehalten werden.


Für Geschäftsführer Harald Januschewski ist der Roboter eine bedeutende Investition für die Zukunft. Der Roboter wird in der Chirurgie und Gynäkologie zum Einsatz kommen. Bei den OP's gibt er die Handbewegungen des Chirurgen an feine Instrumente weiter. Der Arzt sieht den Eingriff über eine 3D-Konsole. Dadurch wird so wenig gesundes Gewebe wie möglich geschädigt. Der Roboter hat rund 1,5 Millionen Euro gekostet.

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Radio Berg Reporter Benedict Stuwe hat den neuen "Da Vinci"-OP-Roboter auch mal "ausprobiert".

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