Parteivorsitz: Rheinisch-Bergische CDU fordert Mitgliederbeteiligung

Soll ein Parteitag entscheiden, wer nach Armin Laschet künftig die CDU führt, oder sollen das die Mitglieder entscheiden dürfen? Darüber ist der nächste Streit innerhalb der CDU entbrannt.

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Zum Beispiel Peter Altmaier plädiert für die Mitglieder, Wolfgang Schäuble für den Parteitag. 

Die Position der rheinisch-bergischen CDU ist eindeutig, sagt ihr Vorsitzender Uwe Pakendorf:

Die CDU Rhein-Berg fordert schon seit Langem, dass bei Personalentscheidungen von besonderer Bedeutung die Mitglieder an der Basis in die Entscheidung mit eingebunden werden sollen. Jetzt ist es fünf nach zwölf. Nun darf es keine Frage sein, ob die Mitglieder einbezogen werden - jetzt geht es nur um das wann. Wir fordern noch vor dem Bundesparteitag eine solche Mitgliederbeteiligung. Die jüngste Vergangenheit hat bewiesen, dass Entscheidungen im Hinterzimmer nicht zukunftsfähig sind.

Noch-CDU-Chef Laschet will der Parteispitze heute seine Pläne zur personellen und inhaltlichen Erneuerung nach dem historischen schlechten Wahlergebnis bei der Bundestagswahl präsentieren.

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