
Paul-Klee-Schule: Wiederaufbau fast geschafft
Drei Jahre nachdem das Hochwasser die Paul-Klee-Förderschule des LVR in Leichlingen zerstört hat, ist der Neustart nah: Der erste Bauabschnitt für den Neubau am neuen Standort in Langenfeld ist fertig. Nach den Sommerferien soll der Schulbetrieb starten.
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.07.2024 11:37
Innerhalb eines Jahres ist eine klimaresiliente Schule gebaut worden - also eine, die auch etwaigen Hochwassern standhalten kann. Nach den beiden Havarien 2018 und 2021 klappt das dieses Mal hoffentlich auch, sagt die LVR Direktorin Ulrike Lubeck:
2018, das war ein sogenanntes hundertjähriges Schadensereignis. Da haben wir alles fertig gemacht, haben uns beraten lassen, wie man den Standort ertüchtigen kann, damit wir nicht wieder untergehen. Und dann wollten wir gerade einziehen, da kam die Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021. Das Erdgeschoss stand bis zu 1,60m unter Wasser. Und da haben wir gesagt: Nein, das müssen wir jetzt nicht provozieren, dass noch das dritte Hochwasser kommt. Es soll nicht mehr Leichlingen sein, aber wir bleiben in der Nähe - jetzt eben in Langenfeld.
Der Neubau hat fast 74 Millionen Euro gekostet, das Geld stammt aus dem Aufbaufonds des Landes. Insgesamt werden rund 170 Schülerinnen und Schüler einziehen - darunter viele auch aus dem Rheinisch-Bergischen. Sie waren seit 2021 auf fünf Förder-Schulstandorte in Köln, Düsseldorf und Rösrath aufgeteilt. Eine lange Zeit mit langen Schulwegen.