
Pferd stirbt nach einem schweren Sturz bei den "Bergisch Classics"
Nach dem schweren Reitunfall bei den „Bergisch Classics“ Sonntagnachmittag in Bergisch Gladbach geht es dem gestürzten Reiter schon besser. Der 55-Jährige hat nach jetzigem Kenntnisstand nur leichte Verletzungen erlitten, das schreibt der Reiterverein Hebborner Hof auf seiner facebook-Seite. Er soll das Krankenhaus voraussichtlich morgen schon wieder verlassen.
Veröffentlicht: Montag, 19.08.2019 06:54
Das Pferd des Reiters war Sonntagnachmittag während des Turniers bei einem Sprung gestürzt und tödlich verletzt worden. Das verunglückte Pferd hat nach ersten Erkenntnissen einen Aortenabriss erlitten. Der Reiter wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Es soll ein erfahrener Reiter gewesen sein, der erst im Frühjahr Deutscher Meister der Berufsreiter geworden war.
PETA übt Kritik
Die Tierschutzorganisation PETA äußerst jetzt scharfe Kritik gegenüber der Veranstaltung. Die Tiere werden zu unnatürlichen Höchstleistungen gezwungen, Aortenabrisse sind eine der häufigsten Todesursachen bei Hochleistungsturnieren, so PETA. Sie appelliert deswegen an den Veranstalter in Zukunft keine solchen Springturniere mehr durchzuführen.