
Pflegeeinrichtungen im Bergischen sind "am Limit"
Das Pflegepersonal in den Bergischen Altenheimen und Pflegediensten kommt in diesen Tagen an seine Grenzen. Träger berichten zum Teil von einem bisher nicht gekannten Ausmaß von Mitarbeiter-Ausfällen. Gründe sind nicht nur Infektions- und Quarantäne-Fälle. Viele Mitarbeiter melden sich wegen der gebotenen Vorsicht auch bei nur geringen Symptomen arbeitsunfähig.
Veröffentlicht: Montag, 21.12.2020 09:49
Seit Mitte letzter Woche müssen sich Pflegebedienstete per Verordnung zusätzlich alle drei Tage testen lassen. Die Testungen der Heimbewohner und Teilen der Besucher führt zu weiterem organisatorischen und zeitlichen Aufwand. Raphaela Hänsch, Vorstand der Caritas Rhein-Berg, sieht ihre Mitarbeiter am Limit angekommen. Einige Träger und Heimleitungen haben eigens Besucherzentren eingerichtet, wo Angehörige vorab gescreent und teils getestet werden. Diese wichtige Mehrarbeit führt oft endgültig zu personellen Engpässen. So auch bei der Caritas im Rheinisch-Bergischen:
Damit die Caritas weiter voll für ihre Kunden da sein kann, benötigt sie dringend Unterstützung. Das Problem: Der Arbeitsmarkt ist leergefegt. Darum bittet die Caritas auch Fachkräfte im Ruhestand über ein befristetes berufliches Comeback nachzudenken. Dringend gebraucht werden unter anderem examinierte Pflegekräfte, ArzthelferInnen und Ärzte. Wer Interesse hat wird gebeten sich zu melden.
Caritasverband für den Rheinisch-Bergischern Kreis e.V.
Fachbereichsleitung II
Pflege/Behindertenhilfe
(zuständig u.a. für Corona-Testung)
Sandra Umolac
Tel: 02202 1008-506
Fax: 02202 1008-588
s.umolac@caritas-rheinberg.de